Kassetten, BASIC und große Gefühle: mein Schneider CPC 464

Lars Nilius

1 Beitrag · 6 Kommentare · aktiv in Diskussionen

Dieses ist eine kleine Liebesgeschichte über meinen ersten Computer. Der Schneider CPC 464 war kein Computer, er war ein Gefühl. 💾💛 Liebe – weil man ihn nicht einfach benutzt hat. Man hat ihn eingeschaltet wie ein Versprechen. Das blaue Startbild, das leise Surren, das Klicken der Datasette. Jeder Ladebalken ein kleiner Herzschlag.

Man saß davor und wartete – geduldig, hoffnungsvoll, verliebt. Jugend – weil er oft der erste war. Der erste eigene Rechner. Der erste Kontakt mit BASIC-Zeilen, die man mühsam aus der Compute Mit oder der Happy Computer abtippte.

10 PRINT "HALLO"
20 GOTO 10

Und plötzlich gehörte einem die Welt. Oder zumindest der Bildschirm.

Sommer – Fenster offen, irgendwo draußen Kinderlachen, ein Fahrrad kippt um. Drinnen: Joystick in der Hand, Green Beret, Giana Sisters, International Karate. Der Monitor wird warm, die Zeit steht still. Mittagessen wird gerufen, aber gleich, nur noch dieses eine Leben.

Nostalgie – weil heute alles sofort da ist. Damals musste man hoffen, dass das Spiel nach 12 Minuten Laden nicht mit einem Read Error abstürzt. Und genau das machte es magisch. Jeder Erfolg war verdient. Jeder Absturz eine Tragödie. Jeder Neustart ein Neuanfang. Der CPC 464 war Kindheit in Plastik gegossen.

Er roch nach Sommerferien, klang nach Kassettenband und fühlte sich an wie eine Zeit, in der Technik noch Seele hatte.

Meine erste Liebe – der Mythos Computer

Sommer 1985, Grünmonitor und ein Computer namens Schneider CPC 464.

Es war 1985. Ich war 14 Jahre alt, stand kurz vor meiner Konfirmation und lebte in einem kleinen Dorf, umgeben von Feldern und Wiesen. Hannover war die nächste große Stadt – für mich gefühlt so weit weg wie New York. Computer spielten hier draußen kaum eine Rolle. Landleben eben.

Und doch hatten sie mich längst in ihren Bann gezogen.

Computer tauchten damals vor allem in meiner Fantasie auf: in Science-Fiction-Büchern und Comics, in Filmen, auf Hörspielkassetten. Jules Verne, ferne Welten, Zukunftsvisionen – und immer wieder diese geheimnisvollen Maschinen, die mehr konnten als alles, was man kannte. Der Mythos Computer faszinierte mich, lange bevor ich selbst einen besaß.

Mein Vater bemerkte es schließlich.

Und eines Tages ergab sich eine Gelegenheit, die ich nie erwartet hatte.

Ein Arbeitskollege von ihm hatte einen Heimcomputer gekauft – eigentlich für seinen Sohn. Doch der zeigte keinerlei Interesse an diesem „Ding“. Also fragte er meinen Vater, ob er den Rechner nicht an mich verkaufen wolle. Das Timing hätte nicht besser sein können: Zur Konfirmation kam ja genug Geld zusammen, dank der lieben Menschen um mich herum.

Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich war.

Wie sah der aus? Was konnte er?

Ein Sommer, ein Kinderzimmer, ein Rechner

"Präsentation und Anwendungen"-Datasette, hier in Farbe. Hier kam allein schon das Gefühl hoch, einen richtigen Computer zu besitzen. Es sah schon alles sehr „wichtig“ aus.
„Präsentation und Anwendungen“-Datasette, hier in Farbe. Hier kam allein schon das Gefühl hoch, einen richtigen Computer zu besitzen. Es sah schon alles sehr „wichtig“ aus.

Dann stand er da.

In meinem Kinderzimmer.

Ein Schneider CPC 464, mit eingebautem Kassettenrekorder und einem Grünmonitor auf dem selbstgebauten Plexiglastisch meines Vaters. Meine erste große Computerliebe. Und es war Sommer.

Mein erstes Programm hieß „Präsentation und Anwendungen“ und kam von der beiliegenden Datasette. Das Laden dauerte. Minutenlanges Warten (oder gefühlt Stunden?), begleitet vom leisen Surren des Recorders und dem lauten kreischenden Ton aus dem kleinen Lautsprecher im Inneren des Rechners. Als endlich etwas auf dem Bildschirm passierte, war ich überwältigt. 

Der Schneider begrüßte mich!

Farben? Nun ja – alles war grün. Hellgrün und dunkelgrün. Aber das reichte völlig. Den Rest erledigte die Fantasie.

Spiele, Musik und Abenteuer

Natürlich mussten auch Spiele her.

Nicht nur zum „Lernen“ wie man den Eltern gerne weißmachen wollte.

Meine ersten Titel stammten vom Publisher Mastertronic. „Finders Keepers“ war mein Einstieg: ein kleiner Ritter, ein Schloss, Gegenstände sammeln. Die Musik – ein Ohrwurm, der sich unauslöschlich ins Gedächtnis brannte.

Kurz darauf folgte „Chiller“. Monster, Gefahr, Sammeltrieb – und der ständige Versuch, ihnen lieber aus dem Weg zu gehen. Herrlich.

Besonders prägend wurden Grafik- und Textadventures. Sie waren anspruchsvoll, geheimnisvoll – und sie verbesserten ganz nebenbei meine Englischkenntnisse. Ehrlich gesagt: nachhaltiger als mancher Schulunterricht.

Karten, Listings und Syntax Errors

Neben dem Computer lag bald immer ein DIN-A4-Block. Dazu ein Bleistift und ein Radiergummi. Ich zeichnete Karten, Räume, Wege. Verlaufen war keine Option.

Später kamen die Homecomputer-Magazine dazu. Seitenweise BASIC-Listings, gedacht zum Abtippen. Stundenlang. Und wehe, man vertippte sich. Dann meldete sich der Rechner gnadenlos mit einem „Syntax Error in Zeile 367“. Erst Hilfsprogramme wie der „Checksummer“ brachten etwas Erleichterung.

Conans Castle Listing für den CPC 464. Tagelang abgetippt. Da vergaß man schnell mal gerne seine Hausaufgaben.
Conans Castle Listing für den CPC 464. Tagelang abgetippt. Da vergaß man schnell mal gerne seine Hausaufgaben.

Freunde, Konkurrenz und Farbe

Meine Freunde bekamen nach und nach ebenfalls Computer. Meistens den Commodore C64 – die populäre Konkurrenz zum Schneider. Spiele wie Blue Max oder Winter Games – inklusive wildem Joystick-Rütteln – machten auch dort großen Spaß.

Einige entschieden sich jedoch ebenfalls für den CPC. Zum Glück. So konnte man Spiele tauschen. Ein Freund besaß sogar einen Farbmonitor. Zum ersten Mal sah ich meine Spiele in Farbe – und stellte fest: Das Grün hatte mich trotzdem nie wirklich gestört.

Irgendwann kam auch das Diskettenlaufwerk.

Plötzlich ging alles schneller. Kein Spulen mehr. Keine Geduldsspiele.

Die 3-Zoll-Disketten waren teuer – 99 DM für zehn Stück. Ein ungewöhnliches Format, was sich leider nie richtig durchgesetzt hat, obwohl die wirklich sehr robust sind. Dafür musste man sparen. Oder hoffen, dass die Verwandtschaft half oder das Taschengeld reichte.

3 Zoll-Disketten für den Schneider CPC
3 Zoll-Disketten für den Schneider CPC. Teure „Goldbarren“ in Plastik.

Das Schlachtschiff und der große Traum

Ein Freund legte später nach und kaufte sich einen Schneider CPC 6128. Für mich ein echtes Schlachtschiff: internes Diskettenlaufwerk, unglaubliche 128 KB RAM Speicher.

Gemeinsam wagten wir uns an ein eigenes Spiel in BASIC. Große Ideen. Ein Astronaut auf einem fremden Planeten, Kometentrümmer, Aliens, eine Laserpistole. Der 9-Nadel-Drucker lief heiß, Endlospapier stapelte sich meterhoch. Am Ende gaben wir auf. Der Traum vom Spieleprogrammierer verschwand leise in der Schublade der Jugendträume.

Fremdgehen und Rückkehr

Die Jahre vergingen. Computer wurden schneller, leistungsfähiger. Ich wollte mithalten – und tauschte meine erste große Computerliebe gegen einen Commodore Amiga 500.

Das waren dann tatsächlich Welten. Willkommen im 16bit-Universum.

Ob das ein Fehler war? Damals stellte ich mir diese Frage nicht. Erst fast 20 Jahre später kam sie zurück: die Sehnsucht.

Und so stand wieder ein Schneider CPC 464 vor mir. Nicht mehr meine erste Liebe – aber sein Doppelgänger. Diesmal mit Farbmonitor. Und plötzlich war ich wieder 14. Zumindest ein bisschen.

Fazit

Heute bin ich ein leidenschaftlicher Sammler und besitze mittlerweile mehrere Schneider- und Amstrad-Computer sowie andere 8 – und 16Bit-Computer. Doch egal, was noch kommt – mein Herz gehört immer diesem einen Rechner.

Dem Schneider CPC 464.

Und dem Gefühl der ersten großen Computerliebe.

Es würde mich brennend interessieren, wie ihr eure Kindheit verbracht habt. Hattet ihr zufällig auch einen Schneider CPC 464 oder sogar das große „Schlachtschiff“, den CPC 6128 euer Eigen genannt oder war es dann doch lieber der C64, den gefühlt fast jeder Jugendlicher in sein Kämmerchen hatte oder war es sogar was ganz anderes? Vielleicht habt ihr heutzutage ja auch euren verlorenen Traum wie ich es gemacht habe, in die Tat umgesetzt?!

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18 Antworten zu „Kassetten, BASIC und große Gefühle: mein Schneider CPC 464“

  1. Avatar von Michael Kokemor
    VSG-Autor

    Ein toller Artikel mit einer liebenswerten Wortwahl voller Nostalgie.
    Da wir gleich alt sind und vielleicht sogar in benachbarten Regionen aufwuchsen, fühle ich mich wahrscheinlich doppelt getriggert. Ich hatte nie einen Schneider, aber solche Details spielen keine Rolle. Die Emotionen waren und sind auf jeden Fall identisch.

    André EymannLars Nilius
    1. Avatar von Lars Nilius

      Vielen lieben Dank Michael!❤️
      Wie du so schön geschrieben hast, ist es genau das was ich damit bezwecken wollte.
      Gemeinsame Erinnerungen zum Vorschein zu bringen.

      André Eymann
  2. Avatar von DocOwer
    VSG-Autor

    Eine tolle Geschichte, vielen Dank dafür. Vor allen Dingen, dass der Text mit so vielen persönlichen Fotos angereichert ist, gefällt mir wirklich gut.

    Für uns Kinder der späten 80er waren diese Geräte ja oft interessant, weil sie der erste Bezugspunkt zu Computern waren. Ich bin ein bisschen zu Jung für die Blütezeit der Geräte, war aber in einem Freundeskreis, wo wir dann um 1990 die „abgeranzten“ Geräte der Geschwister bekommen habe. Ich einen C64, ein Freund einen CPC.

    Erst im Nachhinein hab ich dann erfahren, dass der CPC quasi ein umgelabelter Amstrad war – das ist nochmal eine Geschichte für sich.

    @Lars, erlaube mir aber noch eine Frage – kann es sein, dass du deinen Text mit einer KI hast überarbeiten lassen? Es gibt hier einige Textstellen, die so typischerweise nach KI-Formulierungen aussehen. Andere (z.B. grade bei Bildunterschriften) haben einen ganz anderen Ton.

    Falls du das gemacht haben solltest – ich finde, bei Videospielgeschichten dürfen ruhig alle so schreiben, wie sie wollen. Auch wenn vielleicht die ein oder andere Formulierung nicht so perfekt ist. 🙂

    Alexander StrellenAndré EymannLars Nilius
    1. Avatar von Lars Nilius

      Ich danke dir für deine lieben und konstruktiven Zeilen, DocOwer❤️
      Selbstverständlich darfst du mich hier fragen, denn Rechtfertigung ist auch eine Tugend und Kritik ist immer herzlich willkommen.

      Die Textbausteine habe ich schon vor ca. drei Jahren in meinem Geiste zusammengefasst.
      Ich war jetzt erst bereit, sie auch zu veröffentlichen.
      Das du sie als eine KI-Überarbeitung siehst ist auch nicht verwunderlich aber auch sehr schade, das du es so empfindest.
      Da ich nebenbei auch ein kleiner Poet bin und Gedichte und Anekdoten schreibe kann es sein das es so rüberkam aber auch gewollt ist.
      Gerade die ersten Zeilen als „Einführung „ habe ich bewusst so verfasst.
      Sie sollten meine Bindung zur aufrichtigen Liebe meiner ersten Begegnung mit der anderen Welt darstellen und dem nostalgischen Gefühl, was mich damals damit verbunden hatte.
      Das mag vielleicht statisch wirken aber es war genauso beabsichtigt.

      Es ist mein Stil und ja, es gibt wohl auch solche Freigeister auf dieser Erde, die ähnlich schreiben und ich mich davon auch inspirieren lasse. Das gebe ich unaufgefordert zu und man möge mir verzeihen, wenn ich mich dem bedient habe.

      Der zweite Teil umfasst ein „loslassen“ von dieser Form.
      Man kann auch sagen, das war mein kindlicher Geist aus der Sicht eines verliebten Teenagers.
      Bewusst waren auch die kurz angebundenen Unterschriften.
      Ich wollte hier nicht vom eigentlichen Text ablenken, war aber der Meinung, das sie trotzdem passen würden.

      In der heutigen Zeit ist es aber tatsächlich nicht so einfach zu unterscheiden, ob hier die menschliche Natur dahintersteckt oder eine Maschine wirken lässt.
      Für Autoren ein Graus weil man sehr schnell in ein anderes Licht gestellt wird und man
      versucht zu vergleichen.
      Ein künstlerisches Desaster.

      Ich könnte heutzutage nicht mein Brot damit verdienen, weil es mich zu sehr anstrengen würde bzw. mich innerlich zerreißt.
      Ich ziehe tief meinen Hut vor denen, die es trotzdem können.

      Deine Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen.
      Hier sieht man, wie stark Erinnerungen verschmelzen können und selbst wenn du nicht in der „Blühtezeit“ der Computerera aufgewachsen bist hast du trotzdem den Anfang miterlebt und kannst deine eigene Geschichte dazu schreiben.
      Jeder von uns trägt diese Erinnerung im Herzen und lässt sie einfach nicht los.

      Ich finde, hier auf dieser tollen Seite kann man sehr gut in genau diesen Erinnerungen schwelgen und das verbindet.

      Alexander StrellenJan WichmannAndré EymannMichael Kokemor
      1. Avatar von DocOwer
        VSG-Autor

        Das ist ja hochinteressant, danke für die Antwort.

        Ich kam nur generell auf die Frage, weil ich mittlerweile auch beruflich mit einigen Kollegen und Kunden zu tun hatte, die ihre eigenen Texte mit einer KI verbessern wollten, und dann kam von der Tonlage so ganz ähnlich rüber wie in deinem Text.

        Tut mir leid, falls ich dadurch assoziationen angedeutet haben sollte, die ich so nicht beabsichtigt hatte. Meine Anregung war tatsächlich gut gemeint, falls du es wie meine Kollegen und Kunden gemacht haben solltest. Aber wenn dein Schreibstil tatsächlich so geschliffen und beinahe poetisch ist – bitte noch ganz viel mehr Texte in der Art!

        Alexander StrellenAndré EymannLars Nilius
  3. Avatar von Ralf Janssen
    Ralf Janssen
    Gast

    Lars,
    vielen Dank für den „Trigger“ in die Vergangenheit.. so oder ähnlich hatte es sich bei mir auch abgespielt.. wenn auch über mehrere Umwege.
    Mein Erster Rechner war ein KOSMOS CP1, der mit einer Pseuso Assembler programiert wurde und damals (1980 !!) schon steuerbare I/O Anschlüsse hatte.. der Weichensteuerung meiner Märklin und später FIschertechnik waren keine Grenzen gesetzt.

    Danach ein Bausatz für damals wahnsinnige 139 DM !!!!, der Sinclair ZX81… geniales Teil.. und soviel RAM… 1014 Bytes, statt 128 Bytes auf dem CP1 :-)))))

    Dann der C64 mit Datasette.. danach der AMIGA bis hin zu einem IMB PC-Clone von Siemens…

    Die HeimComputer Welt hatte ich aber nie verlassen.

    Und ich mache es heute, als alter Mann mit 57 Jahren, wie Du, ich sammle alte Computer… auch jene, die ich immer schon mal haben wollte, damals aber mörder teuer waren… (heute auch noch, schäm !)
    MSX Sony Hitbit, Telespiele a‘ la VCS, Coleco, Schmidt TVG, und viele andere mehr..

    Ich liebe es einfach.

    Vielen Dank für den tollen Beitrag und die Zeitreise.. 🙂

    Gruß aus Friesland
    Ralf

    Lars NiliusAndré Eymann
  4. Avatar von Jan Wichmann
    VSG-Autor

    Guten Morgen,

    vielen Dank für den tollen Artikel, ich habe ihn gerade beim ersten Kaffee des Tages gelesen.
    Mich hat damals als kleiner Junge die Konsolen Ecke von Sega eingefangen. Wobei ich mehr Stunden meiner Jugend am PC verbracht habe, genauso wie heute

    Lars NiliusAndré Eymann
  5. Avatar von Andreas a.k.a. Poe
    VSG-Autor

    Ich habe bisher noch nie von diesem Gerät gehört, da ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht in Planung war. Auch irgendwelche Nachfolger oder ähnliche Geräte sind mir gänzlich unbekannt. Aber der Artikel ist mit so viel Hingabe und Gefühl geschrieben, dass er mich voll abgeholt hat ❤️

    Lars NiliusAndré Eymann
    1. Avatar von Lars Nilius

      Vielen lieben Dank Andreas! Das freut mich wirklich sehr❤️
      Der Rechner ist hier tatsächlich nicht soweit verbreitet gewesen. Man muss sich auch nicht wundern, das ihn nicht alle kennen.
      Ich denke der ihm am nächsten war, ist der ZX Sinclair Spectrum +2 gewesen. Der sah ihn in seiner kompakten Art mit dem eingebauten Kassettenrecorder und der Grafik am ähnlichsten aus aber hier kannte ich auch keinen, der den hatte 😀

      André Eymann
  6. Avatar von Alexander Strellen
    VSG-Autor

    Hallo Lars, das sind tolle Erinnerungen die du hier mit uns teilst. 😀
    Meine erste Liebe war allerdings der C-64. Ich kann mich nicht erinnern das damals in meinem Umfeld jemand einen Schneider CPC in seinem Besitz hatte. Damals kannte ich diesen Computer nur aus dem Quelle-Katalog. Um so mehr freue ich mich, wenn heute jemand von seinen damaligen Erfahrungen mit diesen Geräten erzählt. Für mich ist das immer spannend.
    Aber eine Gemeinsamkeit haben wir. Auch ich hatte damals meinen C-64 abgegeben. Kurze Zeit später kam die Reue und ich besorgte mir wieder einen C-64. Das Gerät habe ich jahrelang gehütet aber nie benutzt. Während Corona habe ich das Gerät aus dem Keller geholt und nun steht er hier neben der PS5 und wird regelmäßig benutzt. Details dazu kann man auch bei VSG lesen.

    Lars NiliusAndré Eymann
    1. Avatar von Lars Nilius

      Vielen Dank Alexander! Es freut mich sehr, das dir mein Beitrag gefallen hat❤️
      Ich habe mir vor langer Zeit auch einen C64 gekauft.
      Dieser „Brotkasten“ ist ja auch was ganz besonderes und man könnte in der tat hier auch seine Geschichten darüber teilen 😀
      Ich kenne sehr viele Leute, die mit dem Schneider CPC nichts anfangen können.
      War ja hier in Deutschland auch weniger gefragt. Ich hatte aber irgendwie Glück gehabt, das mein Umfeld da mitgezogen ist.😍

      André Eymann
  7. Avatar von André Eymann
    VSG-Autor

    Lieber Lars, ich hab fast geheult. Ehrlich. So schön… so voller Kindheit, Jugend, Emotionen – einfach wunderschön.

    Ich bin mir sicher, dass die Leser das spüren werden.

    Kann Dir gar nicht genug Danke sagen, dass Du diesen Text mit uns teilst und natürlich würde ich mich freuen, mehr von Dir zu lesen. ❤️

    PS: extra Bonuspunkte gibt es für die unfassbar coole Scheider-Leuchte im Titelbild.

    Lars NiliusAlexander Strellen
    1. Avatar von Lars Nilius

      Was für ein schönes Kompliment von dir André. Vielen Dank ❤️

      PS: danke für die Bonuspunkte 😀

      André Eymann
  8. Avatar von Harzretro
    Gast

    @blog Hach, das Bild passt nur nicht… 😉
    Da müsste ein Grünmonitor drauf sein …. 🙂

    Und #Quake …?

    André Eymann
  9. Avatar von Andreas Steinbacher
    Gast

    Ab 1983 hatte ich meinen ersten Homecomputer. Ein Sinclair ZX81 mit 64K Erweiterung. Listings aus Computermagazinen wie Homecomputer und Your Computer einzutippen, hat wahnsinnig Spaß gemacht. Auch wenn hier nur Schwarz-Weiß in grober Pixelgrafik möglich war, so hat die Phantasie einiges kompensiert.

    Vielen Dank für die schönen Erinnerungen zu Deiner Schneider/Amstrad-Zeit. Wir alle hatten damals etwas bekommen, was unsere Zukunft geprägt hat 😀

    Alexander StrellenAndré Eymann
    1. Avatar von André Eymann
      VSG-Autor

      „Wir alle hatten damals etwas bekommen, was unsere Zukunft geprägt hat 😀“

      Ein toller Schlüsselsatz Andreas. Ich wäre sicher ohne BASIC kein Softwareentwickler geworden. Danke für Deinen Kommentar!

    2. Avatar von Lars Nilius

      Lieben Dank Andreas❤️
      Ohja, der ZX81 war schon eine sehr spezieller Rechner.
      Ich erinnere mich noch sehr gut daran, das mein Kumpel damals genauso einen hatte und wie „mühselig“ es doch war,
      auf dieser kleinen Folientastatur ganze Listings abzutippen. Hut ab vor dir, das du das auch gemacht hast.👍
      Niedlich war damals auch der Thermodrucker den er gehabt hatte. Ich weiß allerdings nicht, ob man die ausgedruckten Listings von damals noch lesen kann😀

      André Eymann
      1. Avatar von Andreas Steinbacher
        Gast

        Ich selbst hatte den Alphacom 32. Der verwendete Thermopapier, das bei Sonneneinstrahlung den Ausdruck verschwinden ließ.
        Der ZX Printer nutzte stattdessen Metall-beschichtetes Papier. Der Drucker ätzte das Metall weg, wo ein Pixel entstehen sollte. Eventuell kann man heute auch noch diese Ausdrucke lesen. Es sei denn, die Metallbeschichtung verschwandt auch im Laufe der Jahre?

        André Eymann

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