Endlich wieder eine Videospielgeschichte von mir und ich muss euch sagen, es hat mir gefehlt, meine Gaming-Gedanken mit euch zu teilen und mit euch ein paar Dinge meines Videospielwerdegangs auseinander zu nehmen. Nachdem ich euch in meinen anderen Beiträgen mit in meine Kindheit und noch viel weiter zurück in die ersten Tage meiner ganz eigenen Videospielgeschichte genommen habe, würde ich euch in diesem Beitrag gerne einen Einblick in das Hier und Jetzt verpassen.
Schauen wir uns zusammen an, wie ich aktuell spiele, was ich aktuell spiele und warum ich mit dem SteamDeck meinen absoluten Gaming-Sweetspot gefunden habe. Let’s a go!
Über Handhelds, Desktops und Retroliebe
Um verstehen zu können, warum ich mit meiner Daddelei so unfassbar glücklich mit dem SteamDeck geworden bin, müssen wir zunächst zumindest kurz zusammengefasst beleuchten, wie ich bisher gespielt habe und welche Spiele mir viel Freude bringen.
Groß geworden bin ich, wie ihr vielleicht schon wisst, mit dem OG GameBoy und einem 386er als Desktop, wie es sich für einen alten Sack wie mich geziemt damals noch unter DOS, mit guten alten DOS-Games wie etwa Traders oder dem Dauerbrenner unter meinen Shareware-Spielen „PCKaiser“ – nicht zu verwechseln mit dem Klassiker „Kaiser„.
Diese Vorliebe für die alten Klassiker zieht sich bis zum heutigen Tage wie ein roter Faden durch meine Spielzeiten, denn ich liebe es genauso, ein gutes altres Retro Game wie „Crono Cross“ oder „Final Fantasy Tactics Advance“ anzuschmeissen, wie ich es liebe einen aktuellen Tripple-A Knaller zu spielen.

Bisher hatte ich dafür einen New 3DS XL auf dem ich sowohl die älteren Dinger emulieren als auch hier und da mal ein aktuelleres Spiel einlegen konnte. Die ganz neuen Spiele wie dereinst „Detroit become human“ oder „Subnautica“ oder auch „Kingdome Come Deliverance“ habe ich dann halt einfach an meinem Rechner gespielt.
So war auf der Couch Retro-Gaming mit Handheld angesagt und am Rechner die Leistungsfresser. Damit war ich eine sehr lange Zeit ziemlich fein und so ist das SteamDeck seit seiner Erscheinung im Jahr 2022 komplett an mir vorbei gegangen. Ich hatte davon gehört, aber mir erschien das Ding nicht relevant für meinen Gebrauch. Zudem haben wir hier auch noch eine Nintendo Switch im Haus, auf der ich mich ab und an auch den neueren Zelda Titeln berauschen konnte.
Vielseitigkeit für maximalen Genuss
Für etwa 2 Jahre war ich mit meinem Setup sehr happy und habe viele schöne Stunden in den virtuellen Weiten der Videospiele verbracht. Wenn man aber irgendwann seine All-Time-Favorites das dritte mal durchgespielt hat und sich nach weiteren Liebschaften aus der Vergangenheit umschaut, dann kommt man auch relativ schnell an einen Punkt, wo einem die Hardware eines New 3DS XL nicht mehr ausreicht.
Zumal am Ende auch viele Spiele aufgrund mangelnder Emulatoren nicht zum Laufen gebracht werden können. NHL-Titel, oder „Need for Speed: Underground“ sind da nur zwei von sehr vielen Beispielen. Nun könnte man natürlich auch dafür an den PC Wechseln und dort mit genügend Leistung sauber emulieren, aber am Ende sitze ich da halt an einem Schreibtisch und das Powerhouse läuft. Selbst in dieser Konstellation habe ich meine Steam-Games aber teilweise auch schon auf unser AppleTV am TV gestreamt um auf der Couch spielen zu können um so Bequemlichkeit und Performance verbinden zu können. Der Nachteil liegt klar auf der Hand, denn der Fernseher war oft besetzt und ich kam nicht viel dazu.
Die Lösungen die ich mir angeschaut habe liefen aber irgendwann alle nur noch in eine Richtung. „Get a deck!“ hieß die Devise und meint so viel wie dass das Steamdeck die Lösung aller meiner Spiele-Probleme sein könnte. Emulation mit ordentlich Power, aktuelle Knaller auf der Couch, Docking ans TV und die ganze Steam-Bibliothek zum mitnehmen, das waren für mich die Key Sellingpoints dieser Konsole. Ich habe also ein wenig recherchiert, ein wenig Angebote geguckt und am Ende beim 512GB OLED Modell zugeschlagen und das war das Beste was ich je hätte tun können.

Warum das SteamDeck meine Heimat geworden ist
Aufmerksame Leser haben natürlich für diesen Abschnitt meines Artikels bei diesem wundervollen Videospielgeschichten-Projekt Eins und Eins zusammen zählen können und die Rechnung ist natürlich denkbar einfach. Aber es gibt noch eine ganze Reihe an unerwähnten Argumenten, die bis heute und wahrscheinlich auch für jeden Tag der noch kommt in nächster Zeit dafür sprechen, dass ich mich mit dem Thema Gaming auf dem Steamdeck einfach absolut zu Hause fühle. Doch der Reihe nach.

Es ist in aller erster Linie natürlich die schiere Vielseitigkeit dieses Gerätes, welche mich abgeholt und überzeugt hat. Alle (!) Steam Spiele, überall und immer, ob am TV oder am Strand, ob im Zug oder beim Arzt, alles einfach immer dabei. Du hast Bock auf einen Retro-Knaller wie „Final Fantasy VII“ ? Hast du dabei! Du möchtest dich in „Cyberpunk 2077“ verlieren? Hast du dabei! Du möchtest stundenlang in „Manor Lords“ versinken und dein Dorf organisch wachsen lassen? Und wieder: Hast du dabei! Doch so weit waren wir schon. Was gibt es sonst noch, dass mich von diesem Gerät zu einhundert Prozent überzeugt?

Das wohl beste Feature des Steamdecks ist die Anpassbarkeit an die eigenen Bedürfnisse. Mit ein paar schnellen Klicks und ein paar Plugins für kleine Softwaretools lässt sich das Steamdeck von der Startanimation bis zu den Menüsounds, von der Framegeneration bis zum Undervolting komplett auf den Anwender einstellen. Gerade letzteres ist für mich ein Gamechanger gewesen. Die Akkulaufzeit des Steamdecks variiert und lässt insbesondere bei aktuellen Titeln manchmal sehr zu wünschen übrig.
Fährt man aber die Energiezufuhr soweit herunter, dass das Spiel dennoch flüssig läuft, aber deutlich weniger Leistung aufgenommen wird, lässt sich auch bei Grafikintensiven spielen wie „Kingdome Come Deliverance 2″eine ordentliche Laufzeit herauskitzeln. Das Ganze und viele weitere Settings kann man für jedes Spiel individuell einstellen und speichern und muss sich nur einmal darum kümmern.

Insbesondere der SteamOS (Linux-) Unterbau kommt hier dem Endanwender auch absolut zu gute, denn wen mal etwas nicht gleich einzurichten geht oder Probleme bereitet kann man ganz simpel einen vollständigen Linux Desktop booten, hat also einen Rechner immer dabei und kann mit diesem nicht nur einwandfrei Office-Arbeiten erledigen sondern auch eben genannte Probleme spielend leicht beheben.
Doch nicht nur das. Das Deck ist so vielseitig, dass es bei vielen anderen Einsätzen eine ebenso gute Figur abgibt wie beim Gaming. Ob im illegalen Angriffskrieg in der Ukraine oder als Kamera-Roboter Steuerung im ARTIS RTS System auf Konzerten – das Steamdeck ist ein Alleskönner und fasziniert mich immer wieder.


Fazit
Endlich angekommen in meiner Gaming-Wohlfühlzone, zu Hause im Sweetspot zwischen Retro und der Moderne, Cozy zwischen Couch und Reisen, das und Vieles mehr bietet mir dieses System und begeistert mich jeden Tag aufs neue. ein vollwertiger Desktop, vielseitige Anwendungsmöglichkeiten, Docking am TV, Bluetooth Passthrough vom Handy, Anpassung wirklich aller Dinge an meinen Style und die ganze Steam Library im Rucksack, dass ist es, was mich hier zu Hause fühlen lässt.
Momentan läuft an diesem System auch alles so gut und da dank Framgen auch mit den neusten Games performanter Spass beim Spielen angesagt ist, warte ich auch bisher nicht mal auf eine weitere Iteration der Hardware und verspüre kein Verlangen nach Konkurrenten wie dem Legion oder dem Claw.
Doch nun zu euch! Wie spielt ihr? Habt ihr eine Konsole? Spielt ihr am Rechner? Wo seid ihr mit Gaming zu Hause?







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