Wenn ein Gehirnimplantat dafür sorgt, dass Kriege in Arenen zu Schlachthöfen mutieren, läuft gehörig was schief. Noch schiefer läuft es lediglich, wenn nicht nur Träger dieser Gehirnimplantate die erklärten Feinde sind.
Deep River Publishing veröffentlichte gegen Ende 1996 das Spiel Ashes to Ashes für den PC. Die Order haben im 22. Jahrhundert die Kriegsschauplätze auf Arenen verteilt, um sie als eine Art Kunstform beizubehalten. Wegen eines bösartigen Gehirnimplantats geraten diese Arenenkämpfe allerdings außer Kontrolle. Der Spieler wird in 50 Arenen – verteilt auf acht Welten – losgeschickt, um drei Gehirne einzusammeln. Ihm erwartet ein Schlachtfeld aus Tälern, Wüsten, Lavafeldern voller Soldaten, die entweder zu Fuß oder in Fahrzeugen auf Angriff gehen.
Nicht nur die Hintergrundgeschichte klingt äußerst wild. Das Gameplay an sich ist es ebenfalls. Gemäß dem Motto „Alles oder nichts“ werden die öden Arenen solange geräumt, bis drei Gehirne gefunden werden. Die Gegner-KI verfängt sich gerne mal an den Ecken und auch sonst sieht es mit der Abwechslung nicht sonderlich gut aus. Schlimmer noch: ARI Games hielt es für eine gute Idee, dieses Spiel erst im Herbst 1998 nach Deutschland zu bringen. Eine Zeit, in der es nicht nur steuerungstechnisch, sondern auch noch grafisch kräftig hinterherhinkte. Entsprechend sah die zeitgemäße Kritik aus. Dennoch: wer belanglose Ballerei ohne viele Nebenaufgaben sucht, könnte sich hier gut aufgehoben fühlen.
Das Video
Hinweis: Als Capture-Gerät wurde eine AVerMedia Live Broadcaster HD C127 verwendet. Die Videobearbeitung erfolge in DaVinci Resolve 20.







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