Der eine oder andere wird es sicher schon gemerkt haben: Eine ganze Menge der Videospielgeschichten der letzten Zeit sind auch vertont erschienen, und die meisten davon spreche ich ganz höchstpersönlich für euch ein. Wie es dazu kam und warum ich alles daran liebe, erfahrt ihr hier in diesem kleinen Beitrag.
Du hast so eine schöne Stimme – mach was draus!
Diesen Satz höre ich sehr oft, und als Mensch, der mit Komplimenten überhaupt nichts anfangen kann, ist es für mich immer ein wenig qualvoll, so etwas gesagt zu bekommen. Nichtsdestotrotz scheint etwas dran zu sein. Ich lese hier seit mehr als zwölf Jahren jeden Tag für drei Kinder Bücher vor. Märchen voller Fantasie, Sachbücher vollgestopft mit Wissen und Kinderbücher voller Emotionen und Gefühle. Letzteres ist dabei, so finde ich, meine große Stärke.
Ich LIEBE es, Figuren in Büchern mit verstellten Stimmen Leben einzuhauchen und den Inhalt so zu vermitteln, dass jedes Vorlesen von den Kindern heiß herbeigesehnt wird. Das hat am Ende dazu geführt, dass ich sowohl im Kindergarten meines Jüngsten als auch in der Grundschule meines Mittleren zum Vorlesen eingeladen wurde. Und auch dort häufte sich das Lob (oh, wie ich es hasse).
Podcasts sind nicht meins – Hörbücher aber schon
Ich bin ganz ehrlich, mit Podcasts kann ich nicht viel anfangen. Ich habe einige Einladungen erhalten, sei es für meine Tätigkeit als Fotograf, oder für Gaming und Themen rund um den Ersten Weltkrieg, ein Steckenpferd von mir. Was ich aber wirklich liebe sind Hörbücher.
Wundervolle Hörbuchsprecher wie Stefan Kaminski oder Richard Barenberg gehören zu meinen Idolen – so, wie Cristiano Ronaldo zu den großen Idolen meiner Kinder gehört. Daher hege ich schon lange den Wunsch, selbst Literatur vertonen zu können. Während das bei Amazon und Audible ohne entsprechende Sprecherausbildung nicht ganz so einfach und realistisch ist, gibt es andere Projekte, bei denen der Einstieg deutlich leichter fällt. Meine Bewerbungen für entsprechende Projekte laufen bereits, und ich freue mich auf den Tag, an dem die ersten Entscheidungen fallen.
Der Wunsch, etwas zurückzugeben
Das ständige Warten auf diese Entscheidungsprozesse ärgerte mich jedoch. Ich wollte einsteigen. Wollte loslegen. Ich wollte etwas liefern.Da fiel mir ein, dass Videospielgeschichten-Kommandant André dereinst einen meiner eigenen Artikel hatte vertonen lassen – und das auf ganz wundervolle Weise.
Also habe ich ihm angeboten, selbst einige Artikel einzusprechen, und das Feedback darauf war so überwältigend, dass neben meiner Leidenschaft für die Videospielgeschichten selbst auch eine Leidenschaft für das Einsprechen EURER tollen Geschichten entstanden ist. Es macht mir so viel Spaß. Eure Geschichten sind so wundervoll, sie connecten instant mit meinem Retro-Gamer-Herz, und ich liebe alles daran ganz doll arg sehr.
Es ist für mich wie ein Ritual, an meinen Arbeitsplatz zu kommen, tief durchzuatmen und einen Schluck Yerba Mate zu trinken, um dann wundervolle Videospielgeschichten mit meiner Stimme zu vertonen. Und ich bin unendlich dankbar für diese Gelegenheit.
Hör doch mal rein
Falls du jetzt wissen möchtest, wie sich das Ganze anhört, habe ich hier zwei Hörproben für dich. Weitere von mir eingesprochene Geschichten findest du im Videospielgeschichten Podcast.







Schreibe einen Kommentar