ASM strikes again! – die zweite Ausgabe zeigt, dass die ASM wirklich zurück ist

André Eymann

174 Beiträge·1.184 Kommentare·tragende Stimme der Community
26.02.2025·2 Minuten
André Eymann

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Irre, Sexy und Aktuell. Das sind drei der Schlagwörter, die auf dem Cover prangen. Auch das zweite Heft der „neuen ASM“ macht einen großartigen Job und wirft uns zurück in das Jahr 1988 – äh 2024. Mhm, eigentlich stimmt beides!

Es ist schon erstaunlich. Wir real kann ein Flashback sein? Als ich neulich die ASM Ausgabe vom 19. Dezember 2024 abends gemütlich in meinem Bett las, passierte etwas Magisches. Schon das Vorwort von Manfred „Manni“ Kleimann stimmte mich besinnlich ein. Der Journalist und ehemalige Chefredakteur der ursprünglichen ASM holt mich persönlich direkt dort ab, wo ich 1995 stehengeblieben war. Ohne Übertreibung kann ich sagen, die Wiederauferstehung der ASM fügt sich nahtlos in die Geschichte des Heftes ein.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Hochwertig fühlt sie sich an und prall gefüllt ist sie. Alexander Drews und das gesamte Team haben sich wirklich alle Mühe gegeben, den Reboot der ASM würdevoll und authentisch umzusetzen. Wörtlich haufenweise farbige Screenshots und Abbildungen rahmen die vielseitigen Beiträge ein und was am besten ist: die Texte lesen sich großartig! Man spürt auf jeder Seite die Liebe, die in das Magazin eingeflossen ist.

Richtig toll finde ich auch die Headlines, die den Charme des Originals versprühen und mich beim Lesen immer wieder zum Schmunzeln bringen. Beispiele gefällig? Okay: „Wer hat an der Uhr gedreht?“, „Es regnet Blei, Halleluja!“ oder „Mach’s nochmal, Ramiro!!!“ – sind Sätze die direkt aus dem schrägen 80ern zu uns gebeamt worden sind. Das waren sie die wilden Zeiten und in der ASM leben sie weiter!

Neben vielen Spiele-Reviews (so viele Spiele, die ich nicht kenne!) gibt es wirklich umfangreiche Interviews mit beispielsweise Julian Eggebrecht (Factor 5, TouchFactor, Epic Games), Chris Hülsbeck (Soundmagier), Annelie Grede (Tronic Verlag), Clem Chambers (CRL) oder Stefan Vogt (Hibernated, The Curse of Rabenstein, The Ghosts of Blackwood Manor).

Versucht gar nicht erst, das gesamte Heft in einem Rutsch durchzulesen. Der Inhalt ist derart vollgepackt mit tollen Geschichten, dass man sich Zeit nehmen sollte.

Im Schlusswort verrät Alexander Drews (Chefredakteur) ein paar interne Fakten und auch ob und wie es mit der ASM weitergehen könnte. Ganz sicher hängt das aber auch daran, wie gut die aktuelle Ausgabe ankommt und ob es möglich wäre mit den Einnahmen Wege zu finden das tolle Magazin fortzuschreiben.

In diesem Sinne: ihr werdet den Kauf nicht bereuen! Mit der neuen ASM bekommt ihr ein leidenschaftliches, handgemachtes Heft, welches man in dieser Art nur noch sehr selten findet.

Informationen zum Verlag

APC&TCP
Andreas Magerl
Sudetenstraße 11
83236 Übersee

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5 Kommentare zu „ASM strikes again! – die zweite Ausgabe zeigt, dass die ASM wirklich zurück ist“

  1. Avatar von André Gierlichs
    Abonnent

    Ein sehr schöner Beitrag, welcher mich direkt in Erinnerungen schwelgen ließ.

    Wie für viele andere galt auch mir die ASM als erste große Leidenschaft unter den Spielemagazinen, welche gleichermaßen im Freundeskreis einen Fixpunkt darstellte und den Blick in die Landschaft der Home Computer überhaupt erst weitete ( meine Gedanken gelten dabei nicht nur Spielepreviews und -tests, sondern insbesondere alljährlichen Messeberichten ).

    Für mich erreichte erst der Amiga Joker wesentlich später ein ähnliches Sympathielevel, mag auch mancher der damaligen ASM Beiträge Verärgerung und „gestalterische Freiheiten“ Verwunderung hervorgerufen haben, so überwiegt bei weitem eben eine wohlige Erinnerung.

    Die Neuauflagen sind nach meinem Dafürhalten eine liebevolle Hommage, heben sich in ihrem Charakter von der übrigen Retroliteratur ab und können nur als Bereicherung jeder Sammlung verstanden werden.

    1. Avatar von André Eymann

      Vielen Dank für Deinen Zeilen André! Ich habe mich sehr über Deinen Kommentar gefreut. Und ja, es ist eine sehr liebevolle Hommage, die mit viel Liebe zum Detail umgesetzt wurde.

  2. Avatar von Tobi
    VSG-Autor

    Danke für die Vorstellung, André. Du hast mich neugierig gemacht, gehört die ASM (und andere Zeitschriften, die beim Amigashop erhältlich sind) doch zu meiner Jungendzeit mit dazu und es wäre klasse, wieder mal in diesen zu schmökern und den Verlag damit zu unterstützen.
    Ich muss leider aber sagen, dass mich tatsächlich das Erstellen eines weiteren Kontos abschreckt, um dort zwei, drei Hefte zu bestellen. Der Preis für die Hefte ist absolut gut und auch die Inland Versandkosten gehen voll in Ordnung. Aber hier fände ich eine Direktbestellung via PayPal o.ä. wirklich wünschenswert. Kontolos scheint aber mit dem Punktesystem zu kollidieren. Somit bin ich leider raus, tut mir leid.

  3. Avatar von Jörg
    Gast

    Als aktiver Mitstreiter freut mich vor allem, dass wir alle offenbar tatsächlich den „Geist“ von damals so erfolgreich eingefangen haben, sodass sich das Heft „nahtlos…einfügt“ in die mehr als illustre Ahnenreihe – und es dem Zielpublikum tatsächlich gefällt (ich merke gerade, wie komisch sich dieser Satz anfühlt – bin ja schließlich irgendwie gleichzeitig selbst das Zielpublikum!) :)))) Danke für die positive Rezension!!

  4. Avatar von Florian Auer
    VSG-Autor

    Ganz toller Artikel André! Beim Lesen kann man so richtig in die Begeisterung eintauchen – Begeisterung, die ich wohl hätte wenn es einen Reboot „meiner“ Magazine gibt (wobei das ja zumindest ein Stück weit mit der aktuellen Retro Gamer soweit ist). Ich drück die Daumen, dass das Magazin auch langfristig wieder aufersteht.

    Es ist die Krux – gerne würde ich z.B. dieses Projekt unterstützen. Aber 10,45 incl. Versand für ein sehr nostalgisches Magazin, ohne dass man selbst nostalgische Erinnerungen daran hat (oder generell überhaupt an die 80er, hehe)? Da muss ich tatsächlich darüber sinnieren. Oder gibt es vielleicht eine günstigere Digitalausgabe, die man sich für sein Tablet schnappen kann?

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